12. Mai, 2011 , ,

Kein Klettern möglich. Glowacz muss Expedition abbrechen!

Stefan Glowacz und sein Team sind enttäuscht. Aufgrund widriger Wetterumstände, die ein Klettern unmöglich machten, mussten sie ihr Vorhaben, den Gauri Shanka zu besteigen, aufgeben. Drei Tage haben sie versucht, in die 1.800 Meter hohe Felswand am Gauri Shanka (7.030 Meter) einzusteigen und dort voranzukommen. Heute trugen sie das restliche Equipment zurück ins Basislager.

Es war aussichtslos: Weder Eisklettern noch normales Klettern war möglich. So entschlossen sich Glowacz und sein Team, ihre Expedition abzubrechen. Grund waren die widrigen Bedingungen in der Wand. Seit zwei Wochen gab es jeden Tag Niederschlag. Das Wasser in der Wand ist gefroren. Es schneite oder regnete – keine Aussicht auf Besserung.

“Unter diesen Umständen ist ein Durchsteigen der Wand undenkbar”, meinte Stefan Glowacz heute am Telefon gefasst. In seiner Stimme konnte man aber seine Enttäuschung hören. “Das Gelingen einer Begehung in solch einer extremen Höhe hängt stark vom Wetter ab. Wenn das nicht passt, ist es unmöglich, erfolgreich zu sein.” Am 14. Mai kehrt er mit David Göttler und Klaus Fengler nach Kathmandu zurück.