04. Mai, 2018 , , ,

„Der Schmerz ist dein Freund“

Mentalcoach Hannes Mur gibt wertvolle “Durchhaltetipps” für GORE-TEX Transalpine Run “RUN2” Teilnehmer

Feldkirchen-Westerham, 4. Mai 2018 — Der GORE-TEX Transalpine Run ist ein Klassiker unter den beliebtesten Trailrunning Events weltweit. In sieben Tagen über die Alpen im Zweierteam laufen, ist für viele ein Traum, aber auch eine extreme mentale und physische Herausforderung. 2018 gibt es zum ersten Mal die Möglichkeit, lediglich zwei der sieben Etappen im Rahmen des „RUN2“ [http://transalpine-run.com/run2/] zu bestreiten. Dieser  Zwei-Etappen Lauf mit insgesamt 70 Kilometern und 4000 Höhenmetern im Aufstieg) richtet sich primär an Trailrunning-Einsteiger. Gerade bei unerfahrenen Bergläufern kann im Rennen einiges passieren, sei es Übermüdung, Schmerzen oder einfach mental ausgepowert. Eine gute Vorbereitung und Einstellung sind daher essentiell. Mentalcoach Hannes Mur kennt aus eigener Erfahrung, was es bedeutet einen Marathon oder ein Bergrennen zu bestreiten. Neben der physischen Vorbereitung, fokussiert Mur sich insbesondere auf mentale Strategien, solche extremen Rennen zu bewältigen. Hier seine fünf wichtigsten Tipps für GORE-TEX Transalpine Run „RUN2“ Teilnehmer:

  1. Ziele und Fokussierung: Mentale Strategien, Visualisierungstechniken und Methoden der Aktivierung helfen uns, auf den Punkt genau die bestmögliche Performance abzurufen und wenn es sein muss, auch über uns hinaus zu wachsen.
  2. Motivation: Was treibt mich an? Was hemmt mich? Wer motiviert an sein Projekt herangehen will, muss sich und seine inneren Muster nicht nur kennen, er muss sie auch bewusst im Sinne seiner Ziele nutzen können. Speziell im Ausdauersport ist der wichtigste Muskel unser Kopf und unser Kraftstoff das emotionale Korsett.
  3. Achtsamkeit: Jeder Ausdauerathlet weiß, wie sehr er seinen Körper spürt. Doch hören wir auch immer rechtzeitig, was er uns sagt? Nehmen wir achtsam wahr, was im Hier und Jetzt gerade passiert? Diese Fähigkeit ist nicht nur für unsere Gesundheit wichtig, wenn wir an die Grenzen gehen, sie muss auch geübt und trainiert werden.
  4. Umgang mit Schmerz: Beim Trailrunning kann schnell etwas passieren, ein Sturz, eine Zerrung … und dann? Auch ohne einen Unfall können plötzlich Schmerzen auftreten, die uns zum Aufgeben zwingen können. Mental-Techniken wie etwa „Hologramm-Technik“, bei der ein Athlet den Schmerz mental isoliert und gewissermaßen aus dem Körper heraushebt, um ihn nebenherlaufen zu lassen, können in solchen Fällen akut helfen, den Schmerz zu überwinden und den nächsten Check-Point oder vielleicht auch das ersehnte Ziel zu erreichen.
  5. Regeneration: das beste Training nützt nichts, wenn nicht ausreichend regeneriert wird. Regeneration ist aber nicht nur körperlich, sondern auch mental wichtig.

 

Über GORE-TEX Transalpine Run „RUN2”

Bei der 14. Ausgabe des GORE-TEX Transalpine Runs gibt es erstmals die Möglichkeit, beim neuen Format „RUN2“ nur die ersten beiden Etappen im Zweier-Team zu laufen. Die erste Etappe führt von Garmisch-Partenkirchen, Deutschland  (auf knapp 700 Metern Höhe) durch das Wettersteingebirge über 43,7 Kilometer bis nach Nassereith in Österreich. Der höchste Punkt liegt bei 1868 Metern, insgesamt sind am ersten Tag 2.470 Höhenmeter im Aufstieg zu bewältigen! Am zweiten Tag geht’s von Nassereith nach Imst. Nach dem langen Vortag dürfen sich die Teilnehmer des GORE-TEX Transalpine-Run „RUN2“ auf 27,6 Kilometer und 1.624 Höhenmeter freuen.

Über Hannes Mur

Johannes Mur (Mentaltrainer & Coach) ist ein passionierter Hobbysportler, mehrfacher Marathon Finisher auf der Straße, am Berg, beim Langlaufen und mit dem Rad, Er ist einer der TOP 100 – Trainer bei Speakers Excellence und wird im deutschen Rednerlexikon geführt. Zusammen mit seiner Frau hat er 2009 das Zentrum für Lebensqualität in Vahrn (Südtirol) gegründet und arbeitet mit Unternehmern, Teams und Führungskräften aus der Wirtschaft sowie mit Spitzensportlern auf höchstem internationalem Niveau.

Über W. L. Gore & Associates, Inc.

Als technologieorientiertes Unternehmen legt Gore besonderen Wert auf Forschung und Produktinnovation. Das Produktangebot des Unternehmens reicht vom wasserdichten und atmungsaktiven Material GORE-TEX und anderen anspruchsvollen Funktionstextilien über medizinische Implantate bis hin zu Komponenten für den Einsatz in der Industrie und in der Luft- und Raumfahrtelektronik. Gore hat seinen Hauptsitz in den USA, beschäftigt bei einem Jahresumsatz von über 3 Milliarden US-Dollar über 10.000 Mitarbeiter und unterhält Produktionsstandorte in den USA, Deutschland, Großbritannien, Japan und China.

In Europa nahm Gore seine Geschäftstätigkeit bereits einige Jahre nach der Gründung des Unternehmens im Jahr 1958 auf. Mittlerweile verfügt Gore über Standorte – Vertriebsniederlassungen und Fertigungsstätten – in den wichtigsten europäischen Ländern und bedient die hiesigen Märkte mit Produkten aus allen Unternehmensbereichen. Gore gehört zu den wenigen Unternehmen, die seit 1984 wiederholt unter die 100 besten Arbeitgeber Amerikas (100 Best Companies to Work For) gewählt wurden. Auch in Europa zählt Gore seit einigen Jahren zu den führenden Arbeitgebern und konnte sich in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Schweden unter den Besten platzieren. Weitere Informationen erhalten Sie unter gore.com.